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Wir sagen Danke!

Als kleiner Dank an alle Beteiligten wurde das Projekt in einem kleinen Bildband beleuchtet:

Vielen Dank allen Beteiligten!

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Projektabschluss

Am 08. Dezember 2022 lud das Projektteam zum Projektabschluss ins St.adtlabor in Herzberg (Elster) ein. Dabei wurden Rück- und Ausblicke gegeben und ein Quiz lud die knapp 20 Teilnehmenden zum Durchforsten der Herzberg-App und der Ehrenamtsplattform ein:

Vielen Dank allen Beteiligten!

Das Projektteam bedankte sich zudem bei den vielen Herzberger Engagierten, die sich in das Projekt eingebracht haben. Waren es die aktive Mitgestaltung, das Mitdenken, Ausprobieren und Anmerkungen geben oder die vielen wunderbaren Momente in der Projektlaufzeit: Alle haben den Austausch befördert und das Projekt vorangebracht.

Einige Zahlen zum Projekt
Als Dank gab es eine kleine Überraschung im Herzberg digital.verein.t-Beutel.

Eindrücke vom letzten Mal Herzberg digital.verein.t

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Tutorial: Öffentliche Termine in der Herzberg-App

Öffentliche Termine in die Herzberg-App am Rechner einpflegen? So geht´s!

Die Erweiterung der Herzberg-App für Ehrenamtliche, die sogenannte Ehrenamtsplattform, wird durch das Open-Source-Programm Humhub unterfüttert. Das heißt: Man kann am PC Termine einstellen und bearbeiten – und diese Termine werden in der Herzberg-App veröffentlicht.

So geht´s:

  1. Öffnen Sie den folgenden Link: https://humhub.herzbergdigitalvereint.de/ und gehen Sie rechts oben auf „Einloggen / Registrieren“.

2. Melden Sie sich mit der E-Mail-Adresse und Ihrem Passwort an, mit der Sie auch in der Ehrenamtsplattform der Herzberg-App angemeldet sind. Oder: Sind Sie noch nicht in der Ehrenamtsplattform registriert? Dann klicken Sie auf „Neuer Benutzer“ und registrieren Sie sich in der Ehrenamtsplattform. Sie müssen sich freischalten, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken, die Ihnen im Zuge der Registrierung geschickt wird. Melden Sie sich dann mit Ihrer Mail-Adresse und Ihrem Passwort an.

3. Auf der Startseite gehen Sie auf den Reiter „Kalender“.

4. Im Kalender klicken Sie auf das gewünschte Datum.

5. Wählen Sie den Zielkalender aus: Wollen Sie den Termin nur für sich privat vormerken, dann klicken Sie auf „Profilkalender“ und „Weiter“. Wollen Sie den Termin für eine Gruppe eintragen, dann klicken Sie auf den jeweiligen Kalender in dem Dropdown-Menü und dann auf „Weiter“.

Achtung! Sie müssen vorher der Gruppe beigetreten sein, um einen Termin für diese Gruppe einzutragen. Gehen Sie dazu auf „Gruppen und Vereine“, suchen Sie dort die jeweilige Gruppe und klicken Sie auf dort auf „Beitreten“. Alternativ können Sie auch auf den Reiter „Meine Spaces“ gehen, dort werden Ihnen alle Gruppe und Vereine angezeigt, denen Sie vorher beigetreten sind. Hier können Sie auch unter „Neuen Space erstellen“ eine neue Gruppe gründen. Space steht hier für einen neuen Gruppenbereich.

6. Jetzt öffnet sich ein neues Fenster. Geben Sie dort alle Daten zu Ihrem Termin ein (Uhrzeit, Datum, Beschreibung, Kategorien, Tags, …). Unter den verschiedenen Reitern können Sie auch wiederkehrende Veranstaltungen eintragen („Wiederkehrende Termine“), die Teilnehmendenzahl festlegen (unter „Modus“) oder Dateien, wie Bilder oder Flyer, hochladen. Klicken Sie am Ende auf „Speichern“.

Wichtig! Soll Ihre Veranstaltung öffentlich auf der Startseite der Herzberg-App beworben werden? Dann klicken Sie auf das Kästchen „öffentlich“. Klicken Sie dieses Häckchen weg, wenn es sich um eine interne Veranstaltung handelt oder um Trainingstermine für Ihre Gruppe, dann erscheint der Termin nur im jeweiligen Gruppenkalender.

7. Haben Sie noch etwas vergessen oder wollen noch was ändern? Im nächsten Schritt können Sie die Veranstaltung wieder bearbeiten / löschen / verändern. Wenn Sie fertig sind, wählen Sie bitte „Schließen“ aus.

Wichtig! Sie können Termine, die Sie selbst erstellt haben, immer in Humhub verändern, wenn Sie diese aufrufen. In der App ist das leider derzeit noch nicht möglich.

8. Überprüfen Sie auch in der Herzberg-App, ob Ihr Termin dort korrekt und im entsprechenden Kalender angezeigt wird. Melden Sie uns gern zurück, wenn es ein Problem gibt.

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Rückblick. Weiterbildung Spenden sammeln im Internet.

Durch die Digitale Nachbarschaft konnten wir im Mai 2022 diese Weiterbildung anbieten. Alle Informationen erhalten Sie übersichtlich und umfassend auf der Homepage der digitalen Nachbarschaft (neben vielen weiteren Informationen für Engagierte) inklusive Handbuch, Erklärvideo und Checkliste:

Dein Verein und das Geld | Digitale Nachbarschaft (digitale-nachbarschaft.de)

Handbuch für Online-Fundraising

Checkliste für Online-Fundraising

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Rückblick. Workshop zur Weiterentwicklung der Ehrenamtsplattform.

Am 05. Mai setzten sich Engagierte online zusammen und berieten über die Weiterentwicklung der Ehrenamtsplattform. Der Prozess wurde begleitet und dokumentiert:

Haben Sie auch Anmerkungen und Rückmeldungen zur Ehrenamtsplattform in der Herzberg-App? Dann teilen Sie uns gern bis zum 29. Mai 2022 Ihre Meinung mit unter Umfrage zum Prototyp der Ehrenamtsplattform.

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Rückblick. Weiterbildung „Barrierefrei im Internet“

Am 17.03.2022 gab Diplom-Psychologe Rainer Wallbruch vom Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit NRW Einblicke in das weite Feld der digitalen Barrierefreiheit.

Wer wird hier eigentlich behindert?

Wenn wenn man ein (Web-)Angebot besitzt, sollte man dieses auch für möglichst viele Menschen verfügbar machen: Für 10 % der Menschen, die eine Webseite nutzen, ist ein barrierefreier Zugang zwingend erforderlich. Aber was genau sind digitale Barrieren und wie kann man sie abbauen? Wie kann man die eigene Homepage barrierearm gestalten? Was muss man laut gesetzlich festgelegtem Benachteiligungverbot beachten? Wie erreiche ich mehr Menschen für mein Ehrenamt? Wie beachte ich praktisch mit meinen Onlineangeboten die Bedürfnisse von sehbehinderten, blinden und gehörlosen Menschen? Hier finden Sie den ausführlichen Vortrag von Rainer Wallbruch:

Viele tolle Werkzeuge für digitale Barrierefreiheit finden Sie hier:
Startseite – Teilhabe 4.0 Toolbox (teilhabe4punkt0.de)

Viel Freude beim Basteln – der Weg ist das Ziel!

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Umfrage zum Prototyp der Ehrenamtsplattform

Sie sind mit Ihrem Projekt, Ihrer Gruppe, Ihrem Verein auf einer Mission! Dafür bekommen Sie Rückenwind durch die Engagementplattform in der Herzberg-App.

Die erste Testphase des Prototypen ist angelaufen und uns interessiert:

Wie gefällt Ihnen die neue Anwendung auf dem Handy / Tablet? Was läuft schon gut, was eher nicht so?

Geben Sie uns und den Softwareentwickelnden wertvolle Rückmeldungen, was noch angepasst werden muss. Damit Sie spätestens im Sommer mit der fertigen Engagementplattform ein Werkzeug in den Händen halten, dass Ihre Mission beflügelt.

Bitte nutzen Sie gern die Online-Umfrage zum Prototyp der Ehrenamtsplattform. Dort können Sie Ihre Anmerkungen, Lob, Kritik, Wünsche und alles, was Ihnen sonst noch unter den Nägeln brennt, direkt dem Projektteam mitteilen. Diese werden nach Abschluss der Umfrage am 29.05. gebündelt an die Softwarentwickler*innen weitergeleitet.

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St.adtlabor erstrahl in digitalem Glanz

Das St.adtlabor hat seine technische Ausstattung aufgestockt und diese Erweiterung mit einem Image-Video von Kamikaatze-Fotographie ® – Fotos- und Drohnenaufnahmen gefeiert:

Imagevideo des St.adtlabors.

Ein digitaler Bildschirm weißt den Weg ins St.adtlabor, wo man sich mit drei Tablets und einem kompatiblen, interaktiven Whiteboard für die Onlinewelt begeistern kann. So können Gruppen, Vereine und Engagierte, aber auch das Projektteam von Herzberg digital.verein.t, Inhalte präsentieren, gemeinsam bearbeiten, für später speichern und teilen.

Einen ersten Eindruck konnten sich die knapp fünfzehn Engagierten machen, die als erste den aktuellen Stand des Prototypen der Ehrenamtsplattform am 31.03.2022 getestet haben. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Außerdem wurde das St.adtlabor als Digitaler Ort in der Studie „Digitale Orte in Brandenburg“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie als einer von zwei digitalen Orten in Herzberg (Elster) aufgenommen.

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Rückblick. Weiterbildung SocialMedia fürs Ehrenamt.

Am 09. Februar 2022 fand im Rahmen der Weiterbildungsreihe des Modellprojekts Herzberg digital.verein.t die Fortbildung zum Thema „SocialMedia fürs Ehrenamt“ mit Jan Witza von der Evangelischen Jugend in Sachsen statt. Der Rückblick bezieht sich auf diese informative und kurzweilige Veranstaltung und flicht einige Erkenntnisse der Weiterbildung „Social Media für NGOs: Praxisbeispiel von Animals United“ von D3 – so geht digital vom 10. Februar 2022 mit ein.

„Soziale Netzwerke“

Der Name trügt: Soziale Netzwerke und -Medien sind nicht per se „sozial“ im Sinne eines geschützten Ortes für Interaktionen, in dem alle immer freundlich sind. Aber sie ermöglichen Kommunikation und das Knüpfen und Pflegen von Kontakten sowie dem Streuen der eigenen Inhalte. Generell muss man sich klar sein:

„Wer den Kopf rausstreckt, merkt den Wind.“

Wenn Sie sich zu einem kontroversen Thema engagieren oder äußern, kann auch ein kritisches Feedback möglich sein. Da man aber im Ehrenamt arbeitet und viele Dinge auch unkritisch sind, gilt trotzdem die alte Weisheit

„Tue Gutes und Rede darüber“

Somit berichten Sie viel und gern über Ihre ehrenamtliche Arbeit, antworten Sie auf Feedback, liken Sie Posts von Freund*innen, teilen Sie Inhalte, die etwas mit Ihrem Ehrenamt zu tun haben, und engagieren Sie sich in Gruppen innerhalb der sozialen Medien. Themen die jedoch vermieden werden sollten, wenn man keine negative Assoziationen mit dem eignen Engagement wecken möchte sind Sex, Religion, Politik und alles Schlimme – außer es passt zu Ihrem Engagementbereich (z. B. Spendensammeln für Geflüchtete). Alles andere gehört in private Accounts, denn der Leitspruch „Jede Aufmerksamkeit ist gute Aufmerksamkeit“ stimmt heutzutage nicht mehr.

SocialMedia lebt von Geschichten

Kommunikation ist stets eine besondere Aufgaben, der man sich aktiv zuwenden und die man planen sollte. Denn was andere von dem verstehen, was wir sagen und meinen ist von vielen Faktoren abhängig. Im Bereich SocialMedia bereitet man ein kommunikatives Angebot vor, das freiwillig genutzt werden kann – oder eben auch nicht. Deswegen macht es Sinn diese Kommunikation attraktiv für den Empfänger zu gestalten und die Logik der sozialen Medien zu nutzen. SocialMedia hat den Zweck der Vernetzung und der Kommunikation. Die dahinterstehenden Unternehmen finanzieren sich über personenbezogenene Werbung, die umso genauer zugeschnitten wird, je mehr das Medium über einen weiß. Somit versuchen die Unternehmen möglichst viel über den Einzelnen zu erfahren, um ein passendes Werbeangebot zu erstellen, damit wiederum mehr Zeit in den Sozialen Medien verbracht wird. Das Angebot des Vereins oder der Gruppe sollte somit sehr genau auf die Zielgruppe angepasst und entsprechend ausgefeilt sein. Definieren Sie also als erstes ihre Zielgruppe! Und dann erzählen Sie Ihre Geschichte: Sprechen Sie das Herz Ihrer Follower*innen (also Menschen, die sich für Ihr Angebot interessieren) an mit der Mission, die Sie haben und den dahinterliegenden Motiven. Folgen Sie der Logik des goldenen Kreises: Erzählen Sie zuerst: Warum machen Sie das? Dann: Wie machen Sie das? Und am Ende: Was machen Sie?

Beispiel_ Schulförderverein

Wenn Sie neue Engagierte, Interessierte oder Sponsor*innen für Ihren Schulförderverein begeistern wollen, erzählen Sie nicht zuerst, dass Sie sich in einem Förderverein engagieren, sondern gehen Sie wie folgt vor und erzeugen Sie Bilder im Kopf Ihres gegenübers:

  1. Erzählen Sie als erstes Warum sie sich engagieren / erzählen Sie von Ihrer Leidenschaft: „Meine Kinder sind in die Schule gekommen und waren sehr aufgeregt. Sie mochten die Schule sehr gern, aber leider war der Außenbereich der Schule nicht so schön: Es gab keine Grünfläche und keinen Schulgarten. Die Kinder wollten ein schönes Gelände, das wollte ich mit ihnen umsetzen.“
  2. Erläutern Sie, wie Sie arbeiten: „Dann habe ich mich mit anderen Eltern und einer engagierten Lehrerin zusammengetan und wir treffen uns nun einmal im Monat zum Austausch: Wir sitzen gemütlich im Schulgarten, die Kinder können spielen und wir besprechen uns beim Kaffee.“
  3. Jetzt können Sie mit den klassischen Inhalten fortfahren und erläutern, was Sie genau machen / was Sie brauchen: „Wir haben dann einen Förderverein gegründet und mit Hilfe der örtlichen Gartenbaufirma den Schulgarten während eines Frühlingsfestes angelegt. Einmal im Jahr richten wir dort nun das Sommerfest aus. Wenn Du Lust hast, kannst Du uns gern mit einem Kuchen unterstützen.“

Was gut werden soll, braucht Mühe

Social Media ersetzt keine Homepage, denn nur dort haben Sie die Hoheit über Ihre Daten und Inhalte. Außerdem drehen sich soziale Medien um Menschen und nicht um Institutionen / Unternehmen. Nehmen Sie sich ca. 20 Minuten am Tag für die sozialen Medien: Schauen Sie sich am Anfang einfach alles an und probieren Sie verschiedene Medien aus. Überlegen Sie was Ihnen gefällt und was nicht, was zu Ihrer Zielgruppe und Ihren Inhalten passt. Die Nutzung von sozialen Medien sollte keinem Druck folgen, sondern Spaß machen und Neugier wecken. Suchen Sie dementsprechend das richtige Medium für Sie und Ihr Ehrenamt aus. Datensparsam kann man mit sozialen Medien übrigens umgehen, wenn man sich ein „Ehrenamtssmartphone“ besorgt, auf dem man wenige Nummern, Bilder und andere Daten speichert und auf dem man die sozialen Medien als App nutzt. Viele Anwendungen zur Bild- und Videobearbeitung, wie Canva oder CutStory, sind gut auf dem Smartphone nutzbar..

Inhalte erstellen

Generell gilt bei der Aufmerksamkeit: Video schlägt Bild, Bild schlägt Text. Bei Texten und Bildern gern immer das 4-Augen-Prinzip anwenden (mindestens von einer anderen Person Korrektur lesen lassen). Verlinken Sie gern auf Ihre eigenen Inhalte und Homepage. Erstellen Sie Inhalte für soziale Medien nach folgendem AIDA-Schema:

A – Attention

Aufmerksam herstellen bzw. überlegen, welcher Aspekt meines Themas Aufmerksamkeit erzeugen kann.

I – Interest

Interesse der Menschen für ein Thema wecken.

D – Desire

Sehnsucht bei den Menschen wecken „Werdet Teil von einer Gruppe / Bewegung!“ „Wenn Ihr bei uns mitmacht, dann werdet Ihr Held*innen sein“.

A – Action

zu einer Handlung anregen „Klickt hier“, „Meldet euch an“, „Teilt“, „Unterschreibt“, „Seid dabei“,…

Folgende Bausteine sollten in einem SocialMedia-Post enthalten sein (je nach Plattform in unterschiedlichem Anteil): Ansprache, Bild oder Video, Text, Link (zu Ihrer Homepage), Aufruf zum aktiv werden („Action“), gern Emojis (wenige) & Hashtags (bis zu 8).

Fangen Sie einfach mit Neugier an und beobachten Sie, was passiert. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, dementsprechend probieren Sie sich aus. Planen Sie Ihren ersten Post gut, posten Sie ihn, beobachten Sie die Reaktionen, reagieren Sie z. B. auf „Likes“ mit einem „Like“ (= Daumen hoch / Gefällt mir), und passen Sie Ihren nächsten Post ggf. an.

Entwickeln Sie im nächsten Schritt Ihre eigene Geschichte und planen Sie Ihre SocialMedia-Aktivitäten danach. Probieren Sie es aus.

Wenn Sie sich auf dem Parket der sozialen Medien wohlfühlen, professionalisieren Sie Ihre Arbeit: Suchen Sie nach Programmen, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu erzeugen: legen Sie Vorlagen für Bild, Text, Hashtags und Emojis fest, teilen Sie Inhalte auf und binden Sie mehr Menschen in das Geschehen ein. Z. B. könnte zu einer Veranstaltung eine Person Bilder machen und fertig bearbeiten und die andere teilt diese mit Text, #, Emojis und einem „Call to Action“ (= Aufruf zum Aktiv werden) in dem entsprechenden Medium. So können auch Kampagnen geplant werden.

Übersicht über verschiedene soziale Medien

  • Facebook: Inhalte (längerer Text) und Bilder (oft kein festes Design). Zielgruppe: Eher Erwachsene (40+), junge Menschen sind kaum noch aktiv. Zum Austausch für spezielle Interesse (Orte, Hobbies, Themen) und als Werbeplattform. Kein Ersatz für eine Homepage! Teilweise sehr heftiger Ton in den Kommentarspalten, aber je mehr Interaktion, desto häufiger angezeigt und desto mehr Leute erfahren von deinem Ehrenamt. Sehr umfangreich (Veranstaltungen, Storys, Seiten, Themen, Gruppen, Spiele….). Aufbau Post: Titel (Interesse wecken!), Text (mehrere Absätze möglich, auch Meinung möglich, gern auch mit Quellenangaben), 1 bis 2 Hashtags, 1 bis 2 Emojis, Call to Action / Link.
  • Instagram: Bilder und # (Hashtags). Eher Jugendliche und junge Erwachsene. Für Themen und Personen. Wenig Hass, aber viel Interaktion notwendig. Wie eine Visitenkarte im Netz / Schaufenster. Beiträge und Storys (sichtbar für 24 Stunden), interaktiv (Fragen stellen). Muss ebenfalls häufig & regelmäßig bespielt werden, sonst wird man vom Logarithmus nicht mehr angezeigt. Keine trockenen Inhalte. Bis zu 8 Hashtags nutzen – 1 bis 4 sehr allgemeine, 1 bis 4 sehr spezielle.
  • Twitter: Themen, #, @Erwähnungen und Personen. Zielgruppe: Politiker*innen, Journalist*innen und „Psychopat*innen“. Kurze, meinungs- oder inhaltsstarke Textbeiträge. Sehr schnelllebig, aber direkter Kontakt z. B. zu Entscheidungsträger*innen möglich.
  • Youtube: Videos und Themen. Alle Altersgruppen. Interessante Kommentarspalte, dort findet sich die Community. Technisches Knowhow notwendig, aber große Reichweite.
  • TikTok: Kurze Videos und Themen. Junge Menschen. Teilweise sehr politisch. Sehr schnelllebig und kurzweilig. Oft trendbasiert, sehr kluge Algorithmen.
  • LinkedIn: Entspricht einer Bewerbungsmappe im Internet, gut zur Nutzung von jobbasierten Inhalten.
  • Xing: Arbeitsvermittlungslogik, soll in Zukunft stärker um den Bereich „soziales Engagement“ ausgebaut werden.
  • Reddit: Themen- und diskussionsbasiert. Große Altersspanne. Eher im englischsprachigen Raum.
  • WhatsApp, Signal, Telegram und Co.: Neben Gruppen, in denen alle Teilnehmende gleichermaßen Inhalte teilen und diskutieren können, gibt es die Möglichkeit sogenannte Kanäle zu erstellen, in denen man seine Inhalte mit allen Mitgliedern teilen kann, in denen aber nicht diskutiert werden kann. Somit kann man die eigene Inhalte verbreiten, ohne dass unkontrollierte Diskussionen stattfinden oder sich die anderen Teilnehmenden untereinander sehen können.
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Allgemein Ehrenamtsplattform St.adtlabor

Jahresrückblick

Das Jahr 2021 mit Herzberg digital.verein.t – Vielen Dank an alle Mitwirkenden!

Das Modellprojekt Herzberg digital.verein.t blickt auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2021 zurück. In diesem Zuge bedankt sich das Projektteam sehr herzlich bei allen Interessierten, Mitmischenden, Mitarbeitenden und Beobachtenden von denen dieses Projekt lebt! Vielen Dank für die vielen wert- und gehaltvollen Rückmeldungen, Beiträge, Gespräche und Diskussionen! Die Engagierten aus Herzberg sind das Rückgrat dieses Projektes und wir freuen uns auf das Wiedersehen im neuen Jahr!

Rückblick auf 2020 / 21

Nachdem das Modellprojekt Herzberg digital.verein.t in 2020 als Gemeinschaftsprojekt der Stadtverwaltung Herzberg (Elster) und den Digitalexpert*innen von neuland21 mit Interessensbekundungen von über 20 lokalen Vereinen und Gruppen geplant wurde, startete es 2021 richtig durch. Die durch Bundesmittel des Bundeministeriums des Inneren, für Bau und Heimat und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumfroschung bereitgestellten Fördermittel des Programms Heimat 2.0 wurden genehmigt und der Zuwendungsbescheid traf im April ein.

Das Team

Die Projektleitung, bestehend aus Stephanie Kuntze (Stadtverwaltung Herzberg (Elster)), Therese Menzel und Laura Heym (neuland21), startete bereits Anfang dieses Jahres mit der Sondierung und ersten Projektschritte. Im Mai kamen Susann Nitzsche für das St.adtlabor und Hanna Kribbel als wissenschaftliche Mitarbeiterin zum Projekt hinzu. Letztere ging im August  in Elternzeit und wurde durch Antonia Schumann nachbesetzt. Mit diesem vollständigen Team und vielen Interessierten, Engagierten und Kolleg*innen in den angrenzenden Arbeitsbereichen konnte das Projekt in volle Fahrt gebracht werden. 

Teil der Herzberger Digitalisierungsstrategie

Die Herzberg-App wurde im März als Teil der Digitalisierungsstrategie der Stadt gelauncht, wodurch Herzberger*innen nun die Möglichkeit haben, alle aktuellen und wichtigen Informationen zur Stadt direkt auf ihrem Smartphone zu empfangen. Diese App ist die Grundlage für das Projekt, da Herzberg digital.verein.t die Erstellung einer digitalen Ehrenamtsplattform umfasst.

Anfang Juni trafen sich in der hybriden Auftaktveranstaltung (online und analog vor Ort) über 50 Interessierte aus mehr als 40 lokalen Vereinen und Gruppen. Die folgende Onlineumfrage zum Stand der Digitalisierung des Ehrenamts in Herzberg wurde von über 100 Menschen beantwortet. Dadurch konnte ein breites und solides Bild als Grundlage für die weiteren Projektschritte gelegt werden: Zum Einen wurden Unterstützungsbedarfe bei der Digitalisierung festgehalten, zum Anderen konnten Themen für die geplante Weiterbildungsreihe evaluiert werden. Seit im August das St.adtlabor in der St. Marienkirche eröffnet hat, fanden bereits viele Begegnungen vor Ort und Weiterbildungen zu Themen wie Datenschutz, Homepage und Mitgliedergewinnung statt. Über 100 Personen konnten so bisher durch die Angebote des St.adtlabors erreicht werden. Im Oktober wurde zudem die Webseite herzbergdigitalvereint.de veröffentlicht, auf der alle wichtigen Informationen und aktuellen Termine zum Projekt gesammelt einsehbar sind.

Auch die Entwicklung der Ehrenamtsplattform schreitet seit dem Sommer großen Schritten voran: in Workshops wurden die genauen Bedarfe der Herzberger Ehrenamtlichen ermittelt und priorisiert. Die daraufhin durch den Softwaredienstleister entwickelten Skizzen wurden im November geprüft und ein Team an Expert*innen hat eine vorhandene Softwarelösung getestet. Derzeit wird der Prototyp der Ehrenamtsplattform auf Grundlage der verschiedenen Rückmeldungen der Engagierten umgesetzt, sodass Interessierte diese Erweiterung der Herzberg-App bereits im ersten Quartal 2022 testen können.

Ausblick auf 2022

So wird es im Projekt Herzberg digital.verein.t auch im nächsten Jahr ereignisreich bleiben:

Die Ehrenamtsplattform…

… nimmt Anfang des Jahres Gestalt an.

… wird als Prototyp getestet und durch eine weitere Umfrage begleitet.

… wird voraussichtlich Mitte 2022 gelauncht.

Im St.adtlabor …

… wird die kostenlose Weiterbildungsreihe zu digitalen Themen fortgeführt:

Weitere Themen können vorgeschlagen werden unter herzbergdigitalvereint.de/ihr-thema/

Im St.adtlabor werden zusätzliche Veranstaltungen, wie Schulungen und Stammtische zur Ehrenamtsplattform oder Sonderveranstaltungen zu digitalen Themen angeboten.

Die Erfahrungen des Modellprojektes werden in einer Best-Practice-Broschüre und einem Praxisleitfaden für Kommunen zur Nachahmung veröffentlicht.

Das Projekt Herzberg digital.verein.t freut sich auf ein weiteres Projektjahr mit unseren Partner*innen und Ihnen!

Auf ein gutes neues Jahr 2022!

Ein gesundes neues Jahr mit Herzberg digital.verein.t