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Allgemein Ehrenamtsplattform

Rückblick. Workshop zur Weiterentwicklung der Ehrenamtsplattform.

Am 05. Mai setzten sich Engagierte online zusammen und berieten über die Weiterentwicklung der Ehrenamtsplattform. Der Prozess wurde begleitet und dokumentiert:

Haben Sie auch Anmerkungen und Rückmeldungen zur Ehrenamtsplattform in der Herzberg-App? Dann teilen Sie uns gern bis zum 29. Mai 2022 Ihre Meinung mit unter Umfrage zum Prototyp der Ehrenamtsplattform.

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Allgemein Ehrenamtsplattform

Umfrage zum Prototyp der Ehrenamtsplattform

Sie sind mit Ihrem Projekt, Ihrer Gruppe, Ihrem Verein auf einer Mission! Dafür bekommen Sie Rückenwind durch die Engagementplattform in der Herzberg-App.

Die erste Testphase des Prototypen ist angelaufen und uns interessiert:

Wie gefällt Ihnen die neue Anwendung auf dem Handy / Tablet? Was läuft schon gut, was eher nicht so?

Geben Sie uns und den Softwareentwickelnden wertvolle Rückmeldungen, was noch angepasst werden muss. Damit Sie spätestens im Sommer mit der fertigen Engagementplattform ein Werkzeug in den Händen halten, dass Ihre Mission beflügelt.

Bitte nutzen Sie gern die Online-Umfrage zum Prototyp der Ehrenamtsplattform. Dort können Sie Ihre Anmerkungen, Lob, Kritik, Wünsche und alles, was Ihnen sonst noch unter den Nägeln brennt, direkt dem Projektteam mitteilen. Diese werden nach Abschluss der Umfrage am 29.05. gebündelt an die Softwarentwickler*innen weitergeleitet.

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Allgemein Ehrenamtsplattform St.adtlabor

St.adtlabor erstrahl in digitalem Glanz

Das St.adtlabor hat seine technische Ausstattung aufgestockt und diese Erweiterung mit einem Image-Video von Kamikaatze-Fotographie ® – Fotos- und Drohnenaufnahmen gefeiert:

Imagevideo des St.adtlabors.

Ein digitaler Bildschirm weißt den Weg ins St.adtlabor, wo man sich mit drei Tablets und einem kompatiblen, interaktiven Whiteboard für die Onlinewelt begeistern kann. So können Gruppen, Vereine und Engagierte, aber auch das Projektteam von Herzberg digital.verein.t, Inhalte präsentieren, gemeinsam bearbeiten, für später speichern und teilen.

Einen ersten Eindruck konnten sich die knapp fünfzehn Engagierten machen, die als erste den aktuellen Stand des Prototypen der Ehrenamtsplattform am 31.03.2022 getestet haben. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Außerdem wurde das St.adtlabor als Digitaler Ort in der Studie “Digitale Orte in Brandenburg” des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie als einer von zwei digitalen Orten in Herzberg (Elster) aufgenommen.

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Allgemein Ehrenamtsplattform St.adtlabor

Jahresrückblick

Das Jahr 2021 mit Herzberg digital.verein.t – Vielen Dank an alle Mitwirkenden!

Das Modellprojekt Herzberg digital.verein.t blickt auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2021 zurück. In diesem Zuge bedankt sich das Projektteam sehr herzlich bei allen Interessierten, Mitmischenden, Mitarbeitenden und Beobachtenden von denen dieses Projekt lebt! Vielen Dank für die vielen wert- und gehaltvollen Rückmeldungen, Beiträge, Gespräche und Diskussionen! Die Engagierten aus Herzberg sind das Rückgrat dieses Projektes und wir freuen uns auf das Wiedersehen im neuen Jahr!

Rückblick auf 2020 / 21

Nachdem das Modellprojekt Herzberg digital.verein.t in 2020 als Gemeinschaftsprojekt der Stadtverwaltung Herzberg (Elster) und den Digitalexpert*innen von neuland21 mit Interessensbekundungen von über 20 lokalen Vereinen und Gruppen geplant wurde, startete es 2021 richtig durch. Die durch Bundesmittel des Bundeministeriums des Inneren, für Bau und Heimat und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumfroschung bereitgestellten Fördermittel des Programms Heimat 2.0 wurden genehmigt und der Zuwendungsbescheid traf im April ein.

Das Team

Die Projektleitung, bestehend aus Stephanie Kuntze (Stadtverwaltung Herzberg (Elster)), Therese Menzel und Laura Heym (neuland21), startete bereits Anfang dieses Jahres mit der Sondierung und ersten Projektschritte. Im Mai kamen Susann Nitzsche für das St.adtlabor und Hanna Kribbel als wissenschaftliche Mitarbeiterin zum Projekt hinzu. Letztere ging im August  in Elternzeit und wurde durch Antonia Schumann nachbesetzt. Mit diesem vollständigen Team und vielen Interessierten, Engagierten und Kolleg*innen in den angrenzenden Arbeitsbereichen konnte das Projekt in volle Fahrt gebracht werden. 

Teil der Herzberger Digitalisierungsstrategie

Die Herzberg-App wurde im März als Teil der Digitalisierungsstrategie der Stadt gelauncht, wodurch Herzberger*innen nun die Möglichkeit haben, alle aktuellen und wichtigen Informationen zur Stadt direkt auf ihrem Smartphone zu empfangen. Diese App ist die Grundlage für das Projekt, da Herzberg digital.verein.t die Erstellung einer digitalen Ehrenamtsplattform umfasst.

Anfang Juni trafen sich in der hybriden Auftaktveranstaltung (online und analog vor Ort) über 50 Interessierte aus mehr als 40 lokalen Vereinen und Gruppen. Die folgende Onlineumfrage zum Stand der Digitalisierung des Ehrenamts in Herzberg wurde von über 100 Menschen beantwortet. Dadurch konnte ein breites und solides Bild als Grundlage für die weiteren Projektschritte gelegt werden: Zum Einen wurden Unterstützungsbedarfe bei der Digitalisierung festgehalten, zum Anderen konnten Themen für die geplante Weiterbildungsreihe evaluiert werden. Seit im August das St.adtlabor in der St. Marienkirche eröffnet hat, fanden bereits viele Begegnungen vor Ort und Weiterbildungen zu Themen wie Datenschutz, Homepage und Mitgliedergewinnung statt. Über 100 Personen konnten so bisher durch die Angebote des St.adtlabors erreicht werden. Im Oktober wurde zudem die Webseite herzbergdigitalvereint.de veröffentlicht, auf der alle wichtigen Informationen und aktuellen Termine zum Projekt gesammelt einsehbar sind.

Auch die Entwicklung der Ehrenamtsplattform schreitet seit dem Sommer großen Schritten voran: in Workshops wurden die genauen Bedarfe der Herzberger Ehrenamtlichen ermittelt und priorisiert. Die daraufhin durch den Softwaredienstleister entwickelten Skizzen wurden im November geprüft und ein Team an Expert*innen hat eine vorhandene Softwarelösung getestet. Derzeit wird der Prototyp der Ehrenamtsplattform auf Grundlage der verschiedenen Rückmeldungen der Engagierten umgesetzt, sodass Interessierte diese Erweiterung der Herzberg-App bereits im ersten Quartal 2022 testen können.

Ausblick auf 2022

So wird es im Projekt Herzberg digital.verein.t auch im nächsten Jahr ereignisreich bleiben:

Die Ehrenamtsplattform…

… nimmt Anfang des Jahres Gestalt an.

… wird als Prototyp getestet und durch eine weitere Umfrage begleitet.

… wird voraussichtlich Mitte 2022 gelauncht.

Im St.adtlabor …

… wird die kostenlose Weiterbildungsreihe zu digitalen Themen fortgeführt:

Weitere Themen können vorgeschlagen werden unter herzbergdigitalvereint.de/ihr-thema/

Im St.adtlabor werden zusätzliche Veranstaltungen, wie Schulungen und Stammtische zur Ehrenamtsplattform oder Sonderveranstaltungen zu digitalen Themen angeboten.

Die Erfahrungen des Modellprojektes werden in einer Best-Practice-Broschüre und einem Praxisleitfaden für Kommunen zur Nachahmung veröffentlicht.

Das Projekt Herzberg digital.verein.t freut sich auf ein weiteres Projektjahr mit unseren Partner*innen und Ihnen!

Auf ein gutes neues Jahr 2022!

Ein gesundes neues Jahr mit Herzberg digital.verein.t
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Allgemein Ehrenamtsplattform

Testende gesucht!

Das Projekt Herzberg digital.verein.t ist in der Phase der Softwareentwicklung angekommen. Bereits in den Workshops im September, im persönlichen Gespräch oder auf unseren Aufruf hin haben sich interessierte Testerinnen und Tester gemeldet.

Herzlich Willkommen und schön, dass Sie das Projekt (weiterhin) bei der Entwicklung der Ehrenamtsplattform unterstützen wollen! 

Falls Sie auch Teil der Testenden werden wollen, melden Sie sich gern bei uns:

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Workshops zur Erstellung der Ehrenamtsplattform

Grafisch aufgearbeitete Ergebnisse des 1. Workshops zum Thema Demografie im Ehrenamt

Anfang September 2021 liefen vier Workshops mit über 25 Interessierten und ehrenamtlich Engagierten.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmende! Es waren zwei sehr bereichernde Wochenenden, in denen durch die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen sehr viele Erkenntnisse, Anregungen und Inspirationen gesammelt wurden. Die ersten Impulse wurden gesetzt und die Ergebnisse der Workshops werden für die nächste Phase der Softwareentwicklung aufbereitet. 

Die erste umfassende Sammlung der wichtigsten digitalen Funktionen einer Ehrenamtsplattform wurden im letzten Workshop kurz vorgestellt. Das erste Meinungsbild zeigte, dass die dringendsten Bedürfnisse sind:

  • ein Veranstaltungskalender
  • eine einheitliche Vereinsübersicht und
  • die Möglichkeit, einem oder mehrerer Vereine zu folgen, um wichtige Informationen zu erhalten.
Hier finden Sie als Übersicht ein Poster mit allen gewünschten digitalen Funktionen. Bitte teilen Sie uns gerne Ihre persönliche Priorisierung per Kontaktformular, Mail oder im St.adtlabor mit. Die Teilnehmenden des letzten Workshops entschieden sich für jeweils zwei Funktionen, die ihnen am wichtigsten sind und markierten diese mit grünen Punkten.

Wie geht es jetzt weiter?
Wenn die Nachbereitung der Workshops abgeschlossen ist, werden allen Teilnehmenden und Interessierten die zentralen Ergebnisse per Mail zugesendet. Anschließend erhält der Software-Dienstleister die Wünsche zur Umsetzung. Es ist allerdings auch klar, dass sich nicht alles davon im Detail realisieren lässt. Denn am Ende bedarf es einer Lösung, die nicht zu kleinteilig ist, sondern die zentralen Funktionen abdeckt, die die Aktivitäten der Ehrenamtlichen sichtbar macht und ihre Arbeit erleichtert. Nach der Programmierung wird der Prototyp von Engagierten getestet, angepasst und optimiert, bis eine passende digitale Lösung gefunden ist. Für die Nutzung der Ehrenamtsplattform wird es Unterstützungsangebote in Form von Workshops geben. Falls Sie Lust haben an der Testung teilzunehmen, können Sie uns gerne kontaktieren

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Allgemein Ehrenamtsplattform

Auftaktumfrage zum Digitalisierungsstand im Ehrenamt

An der Umfrage des Projektes Herzberg digital.verein.t zur Bedarfserfassung im Bereich der Digitalisierung der Arbeit von Vereinen und anderen ehrenamtlichen Organisationen haben im Juni 2021 über 100 Personen teilgenommen, 64 davon sind Vertreter*innen von Vereinen und Gruppen aus Herzberg. 

Die Ergebnisse zeigen: Digitalisierung ist kein Fremdwort für die Herzberger Vereine und Gruppen. In einigen Bereichen sind bereits ein Großteil der Organisationen selbstverständlich digital unterwegs.

  • Das gilt zum Beispiel für die interne Kommunikation, für die fast 70% der Befragten bereits auf Messenger zurückgreifen.
  • Auch sind bereits 65% der Vereine und Gruppen mit einer Website im Internet vertreten, fast 50% sind in den sozialen Medien aktiv.
  • Dennoch scheint es gerade in diesen Bereichen das Bedürfnis nach Weiterentwicklung zu geben: 69% der Vereine haben Interesse  an Weiterbildungsangeboten zum Thema Öffentlichkeitsarbeit über Soziale Medien und Website. 

Noch kaum online agieren die Herzberger Organisationen hingegen in den Bereichen Mitgliederakquise, Spendensammeln und digitale Projektzusammenarbeit. Nicht überraschend, dass gerade in diesen Bereichen der größte Handlungsbedarf in Richtung Digitalisierung gesehen wird: Fast die Hälfte der Vereine und Gruppen fände es wichtig, für die Zusammenarbeit in Projekten sowie für die Gewinnung von neuen Mitgliedern Online-Dienste zu nutzen. Die Relevanz von Online-Mitgliederakquise zeigt sich auch in den Antworten zu Weiterbildungsangeboten: 50% hätten Interesse an Weiterbildungsangeboten zum Thema Mitgliedergewinnung. 

Ein weiterer Bereich, in dem die Herzberger Gruppen gerne digitaler aufgestellt wären, sind Treffen und Versammlungen. Bisher treffen sich nur ca. 10% der Vereine im Netz. 50% derjenigen, die bisher noch keine Online-Treffen durchführen, würden das gerne in Zukunft ändern. 

In vielen Organisationen (60%) gibt es eine Person, die für die Einführung von digitalen Technologien zuständig ist. Dennoch scheint hier Kompetenzmangel zu bestehen: Die größte Barriere bei der Einführung digitaler Anwendungen ist das Fehlen von Personen mit IT-Kenntnissen oder der Bereitschaft, sich damit eingehend zu beschäftigen. Die zweitgrößte Barriere, von 44% thematisiert, sind die Kosten, die mit der Einführung von digitalen Technologien einhergehen. Erfreulich ist, dass die grundsätzliche Einstellung gegenüber Digitalisierung positiv zu sein scheint: Nur bei 8% ist die fehlende Zustimmung des Vorstands oder der Mitglieder eine relevante Barriere bei der Einführung von Tools. 

Hinsichtlich der Nutzung der Herzberg-App zeigen sich die Befragten in der Umfrage noch zurückhaltend. Zwar wird die App bereits von 75% der Befragten genutzt, jedoch von mehr als der Hälfte nur sporadisch. Die Zufriedenheit mit der App siedelt sich im Mittelfeld an: Mehr als die Hälfte der Nutzer und Nutzerinnen ist weder zufrieden noch unzufrieden mit der Herzberg-App. Dies kann daran liegen, dass die Befragten keine tiefergehende Kenntnis der App haben und entspricht außerdem dem in der empirischen Sozialforschung häufig beobachteten Phänomen der Tendenz zur Mitte. Hier hätte demnach eine gerade Zahl an Antworten gegeben werden müssen, um eine entschiedene Antwort zu “erzwingen”.

Umso deutlicher zeigt sich der Bedarf nach Weiterentwicklung der App, sowohl bei den Vereinen und Gruppen als auch bei den anderen Herzberger*innen. Viele der Vereine und Gruppen geben an, die App in Zukunft für die Ankündigung von Veranstaltungen, Trainings- und Kurszeiten, die Präsentation ihres Vereins und die Mitgliedergewinnung nutzen zu wollen. Ähnliche Interessen bestehen auch auf Seiten der vereinsexternen Herzberger*innen: Oberste Priorität hat hier der Veranstaltungskalender, dicht gefolgt von Neuigkeiten aus dem Leben der Vereine und der Möglichkeit, schnell und einfach mit den Vereinen und Gruppen in Kontakt zu treten. 

Für die Entwickler*innen der App geben die Umfrageergebnisse bereits eine erste Richtung vor. An die konkrete Ausgestaltung geht es dann zusammen mit den Engagierten in den Prototyping-Workshops.